#WirBauenZusammen
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Wir Bauen* Zusammen

  • * Infrastruktur für Schulen
  • * Wasser- und Sanitäranlagen
  • * Brücken zwischen Kulturen

Wir bauen zusammen...

…und zwar auf gleicher Augenhöhe, gemeinsam mit Partnern im Inland wie im Ausland. Wir – größtenteils ehrenamtlich Engagierte – bauen Infrastruktur für Schulen, Wasser- und Sanitäranlagen, Brücken zwischen Kulturen und vieles mehr.

Wir wollen noch aktiver werden, mehr Menschen erreichen und – gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort – mit angepassten Technologien Lebensbedingungen verbessern.

Wir sind unabhängig von großen Geldgebern und wollen es auch bleiben. JETZT SPENDEN – und dafür sorgen, dass wir weiter zusammen bauen!

Aktuelles

Sauberes Wasser für Massarankissidou

06. August 2020

Während des Baus eines neuen Wassersystems in Massarankissidou, das im Süden von Guinea, etwa 60 km von der Stadt Macenta und weitab jeder befestigten Straße liegt, lernen die Bewohner*innen der Region, wie sie weitere Dörfer mit sauberem Wasser versorgen können. Das schützt vor Krankheiten und ermöglicht den Kindern der Region, mehr Zeit für die Schule aufzuwenden.

Unser neues Projekt zur Versorgung der ländlichen Region rund um Massarankissidou mit sauberem Wasser steht bereits in den Startlöchern. 2018 haben wir schon einmal gemeinsam mit den Schüler*innen und Lehrer*innen einer Schule in Kanty, einem Dorf in einer abgelegenen Bergregion weiter nördlich, eine Zisterne gebaut und damit den Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht (mehr zum Projekt findet Ihr hier). Mit dem neuen Projekt bauen wir zuerst gemeinsam mit den Bewohner*innen und unserem lokalen Partner in dem Dorf Massarankissidou ein System zur Wasserversorgung. Während des Baus führen wir Schulungen durch, sodass weitere Systeme – nach dem gleichen Model – in den umliegenden Dörfern gebaut werden können. So bekommen die Bewohner*innen der gesamten Region nach und nach Zugang zu sauberem Wasser.

Aktuell müssen sich die Bewohner*innen aus Massarankissidou mit Wasser aus einem 1 km entfernten Fluss versorgen. Dazu werden häufig Kinder ab acht Jahren Wasser holen geschickt. Für einen gefüllten Kanister (diese fassen bis zu 20 l Wasser) sind sie 45-60 Minuten lang unterwegs. Sie müssen bis zu fünf Mal am Tag Wasser holen. Diese wertvolle Zeit fehlt den Kindern für ihre Schulbildung und zum Spielen. Zudem kommt es durch Verunreinigungen des Flusswassers häufig zu Krankheiten wie Durchfall, Typhus oder Parasitenbefall. Insbesondere bei Kindern kann dies tödliche Folgen haben. In den benachbarten Dörfern sieht die Situation ähnlich aus.

Mit dem Bau eines Wasserversorgungssystems soll hier eine verlässliche und saubere Wasserquelle entstehen, die das Hygieneniveau deutlich steigert und Krankheitsfälle verringert. Bei der Umsetzung sollen lokale Handwerker ausgebildet werden, damit sie ihr Wissen in den umliegenden Dörfern weiterverwenden, um auch hier für eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser zu sorgen.

Die Planung des Projekts schreitet voran. Doch auch hier zeigt Coronavirus seine Auswirkungen: Um die Bewohner*innen von Massarankissidou und Umgebung sowie uns selbst vor Corona zu schützen, kann die Projektgruppe erst nächstes Jahr in das Dorf reisen, um Messungen vorzunehmen und festzulegen, wo ein Brunnen gebohrt, eine Zisterne gebaut oder Leitungen gelegt werden können. Doch bis dahin wird die Zeit genutzt, um die Planungen auszuarbeiten und weitere Spenden für die Projektdurchführung zu sammeln.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier. 

Weitere Projekte

Bauen für Bildung – Strom für Schulen

30. Juli 2020

Wozu brauchen Schulen Strom? Kreide und Tafel funktionieren schließlich auch ohne. Doch Strom und Licht können die Bildungschancen verbessern.

Masken und Hygieneschulungen gegen eine Ausbreitung von COVID-19

17. Juli 2020

Das Coronavirus hat mittlerweile auch den afrikanischen Kontinent erreicht. Hier sind gerade die ländlichen Regionen, die oft über keine ausreichend medizinische und sanitäre Versorgung verfügen, besonders gefährdet. Wegen des Virus zieht es viele Stadtbewohner zu ihren Familien aufs Land, was die Verbreitungsgefahr dort erheblich erhöht.

Die Zeit des Lockdowns nutzen, um den Bau vorzubereiten

09. Juli 2020

„Wir sind sehr gespannt auf die letzten Angebote” berichtete Frank Kakeeto in unserer Telefonkonferenz über Skype. Frank leitet das von uns finanzierte Team aus lokalen Ingenieuren für die Vorbereitung und Planung des Projektes „Girls‘ Sanitation – Neubau der Mädchen-Toiletten und Waschräume“. Mehr zu diesem Projekt an der Divine Mercy High School in Kyotera, Uganda findet Ihr hier.

Hunderttausend Liter für Ahakatuntu

02. Juli 2020

Auch in Tansania stehen unsere Baustellen nicht still. Gerade wurden die Arbeiten an einem weiteren 100.000-Liter-Tank im Dorf Ahakatuntu im Distrikt Karagwe begonnen. Die Zisterne wird für etwa 1400 Menschen die Versorgung mit Wasser sicherstellen. Da vor Ort keine Möglichkeiten zum Auffangen von Wasser bestehen und keine Quelle vorhanden ist, soll von einer zentralen Stelle Wasser über Leitungen nach Ahakatuntu gepumpt werden.

Trotz Corona-Pandemie und Überschwemmungen gehen die Vorbereitungen für den Ausbau der Wasserversorgung weiter

30. Juni 2020

Trotz Corona-Pandemie und Überschwemmungen gehen die Vorbereitungen für den Ausbau der Wasserversorgung weiter

Mit erneuerbaren Energien abgelegene Inseln versorgen

25. Juni 2020

Das lernen Studierende jetzt online und schon bald im neuen Trainingszentrum in Yogyakarta.

Pünktlich zum Schulanfang ist das Händewaschen möglich

18. Juni 2020

In der Grundschule in Balanka, Togo können pünktlich zum Schulanfang die Schüler*innen nun endlich ihre Hände waschen – was besonders während der Corona-Pandemie lebenswichtig sein kann. 

Wissenstransfer zahlt sich aus

11. Juni 2020

Seit vier Jahren bauen wir die Rising-Star-Schule in Hopley, einer Siedlung im Süden von Harare, die 2005 nach politisch motivierten Zwangsumsiedlungen entstanden ist. Die Siedlung ist als eine der ärmsten in ganz Simbabwe bekannt. Eine gute Bildung, so sehen es die Schüler*innen und ihre Familien, ermöglicht den Ausbruch aus dieser Armut.

Bauen für Bildung

04. Juni 2020

Grundversorgung für Schulen – Wasser.

Egal, ob man leise "Happy Birthday" singt, murmelnd von 1 bis 20 zählt oder eine 20-Sekunden-Sanduhr mit sich herumträgt - das Händewaschen hat in den letzten Monaten weltweit an Aufmerksamkeit gewonnen und wird nun – soweit es möglich ist –  mit großer Sorgfalt durchgeführt und beworben. Will man eine globale Pandemie eindämmen, scheint man um die hygienische Wassernutzung nicht herumzukommen. Gut, dass hierzulande sauberes Wasser aus der Leitung kommt und genügend Waschmöglichkeiten vorhanden sind. In manchen Teilen der Erde sieht das jedoch anders aus.

Zisternen für die Kleinbauern der Kooperative „Seeds of Life“

14. Mai 2020

Der Bezirk Laikipia liegt in der Provinz Rift Valley im Herzen von Kenia. Hier leben die Menschen fast ausschließlich von der Landwirtschaft: Als Kleinbauern betreiben sie Viehzucht und bauen Gemüse und Getreide an – größtenteils für den eigenen Bedarf. Überschüsse werden auf dem Markt verkauft.

Warmes Wasser für die Mufindi Girls Secondary School in Tansania

07. Mai 2020

Auch in Tansania wird es kalt, vor Allem in den Monaten Mai bis September. In Mafinga, einer Stadt im Hochland auf fast 2 000 Meter mit mäßigem Klima, befindet sich die Mufindi Girls Secondary School.

Verbesserung der Wasserversorgung an einer Primary School in Uganda

30. April 2020

#WirBauenWeiter: Ehrentamtliche unserer Regionalgruppe Darmstadt arbeiten trotz Corona digital weiter an ihrem Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung an der Sittankya Primary School im Mukono District, Uganda. 

Stromversorgung für Gesundheitszentren

16. April 2020

Warum der  Ausbau von erneuerbaren Energien auf Sumba, Indonesien so wichtig ist

„Sumba ist eine aufregende Insel“ findet Valerie Pabst, Ehrenamtliche bei Ingenieure ohne Grenzen. „Die ursprüngliche Kultur ist noch sehr stark spürbar. Offiziell sind die meisten Bewohner Christen, viele Menschen zelebrieren aber auch noch die lokale Marapu-Religion. Wasserbüffel sind der wichtigste Besitz. Bei Hochzeiten und Beerdigungen werden sie geopfert und das Fleisch an die Anwesenden verteilt. Männer tragen Macheten und manche reiten auf Pferden, um von Ort zu Ort zu kommen. Die Häuser sind aus Bambus gebaut und die Dächer ragen hoch in den Himmel.“ Valerie erinnert sich gerne an ihre Reise dorthin im Juni 2019. 

Ruanda Genozid Gedenktag

06. April 2020

Momentan denken wir alle an die wachsenden Zahlen der Toten und die kritischer werdende Situation weltweit. Uns wird zunehmend bewusster, wie traumatisch der Tod vieler Menschen in kürzester Zeit für eine Gesellschaft ist. Außerdem wird uns etwas klarer, was es bedeutet, um sein eigenes Leben oder das der Mitmenschen zu bangen.

Bau des Gesundheitszentrums geht weiter!

02. April 2020

In den momentanen Zeiten der Corona-Krise merken wir, wie wichtig schnelle medizinische Versorgung vor Ort ist. Leider ist dies nicht in allen Teilen der Welt gegeben. Daher ist es gerade jetzt umso wichtiger, dass es bei unserem Bauprojekt in Uganda weitergeht. Das Gesundheitszentrum in Kako soll den armen Gemeinden rund um Masaka und Kalungu so schnell wie möglich wieder eine Gesundheitsversorgung bieten. Eine, die sich diese Menschen auch leisten können. 

Weltwassertag – Jede*r hat einen Beitrag zu leisten

21. Mrz 2020

Am Sonntag, den 22. März, ist Weltwassertag. Gerade jetzt, angesichts der weltweiten Corona-Pandemie, ist Wasser besonders wichtig. Denn: Die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen oder andere Hygiene-Maßnahmen durchzuführen, kann Leben retten! 

Die Corona-Pandemie - Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

19. Mrz 2020

Auch bei uns hat die Corona-Pandemie weitreichende Auswirkungen. 

SoWaDi: Wasserdesinfektion mit Solarenergie

15. Januar 2020

Sauberes Wasser „aus der Wand“ ist für uns so selbstverständlich, dass wir fast nie darüber nachdenken. In vielen Regionen der Welt müssen die Menschen aber mit verunreinigtem Wasser leben. Häufig ist es mikrobiologisch belastet (z. B. mit Kolibakterien) und kann nicht unbehandelt getrunken werden. Zumeist wird das Wasser abgekocht, was zum Verbrauch von Holz und zu Gesundheitsbelastungen durch Rauch führt. Wir entwickeln daher im Forschungsprojekt „SoWaDi“ (Solarthermische Wasserdesinfektion) eine Anlage, mit der Wasser durch Solarenergie erhitzt und desinfiziert wird.

Water for Social Peace

04. Dezember 2019

»Ich kenne Menschen, die jeden Tag eine Menge Ressourcen und Geld verschwenden … Und ich kenne Menschen, die genau diese Hilfe benötigen. Wie kann ich abends einschlafen, ohne etwas zu machen? Ich will niemanden dazu bringen, sich schuldig zu fühlen, aber ich möchte die beiden Welten verbinden.« —Issa Nypahaga, Gründer von Hope International for Tikar People (HITIP)

Wir bauen Trockentrenntoiletten in Sierra Leone

20. November 2019

Auf die Toilette gehen – was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, bleibt 40% der Weltbevölkerung verwehrt. Die Folgen sind Krankheiten und eine hohe Sterblichkeitsrate. 

Wasserversorgung für eine Schule in Ruanda

12. November 2019

Shams Osman, Markus Schröder und Dr. Patrick Fekete aus unserer Berliner Regionalgruppe waren im August in Karambi, Ruanda. Im Interview erzählen sie von ihrer Reise, ihrem Projekt und seinen Herausforderungen.

Zusammen bauen wir erdbebensichere Häuser aus Naturstein

30. Oktober 2019

Mai 2015: Ein schweres Erdbeben erschüttert weite Teile Nepals. Auch das Dorf Lurpung, das sich etwa 45 km südöstlich von Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, befindet, war betroffen. Zu diesem Zeitpunkt planten wir bereits in dieser Gegend ein Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung.

Am 15. Oktober ist Welthändewaschtag!

16. Oktober 2019

Händewaschen ist wichtig, das weiß jedes Kind. Vor dem Essen, nach dem Besuch der Toilette, nach Kontakt mit Kranken und Tieren waschen wir uns ganz selbstverständlich die Hände. Anlässlich des Welthändewaschtags wollen wir an die Regionen auf der Welt erinnern, in der das Händewaschen nicht selbstverständlich ist – einfach, weil es kein sauberes Wasser gibt. Denn 47% der Weltbevölkerung haben keine Möglichkeit, sich die Hände zu waschen.

Gesundheitsversorgung für alle in Kako, Uganda!

09. Oktober 2019

Der Arzt Dr. Sebastian Kyewalyanga gründete 1951 ein kleines Gesundheitszentrum in seinem Heimatdorf Kako in Uganda. Damit hatten über 7000 Menschen Zugang zu medizinischer Grundversorgung. In den 1980er Jahren führte sein Sohn die Arbeit fort, bis er erkrankte und das Gesundheitszentrum 2005 schließen musste.

Water is light: Strom aus Wasserkraft

02. Oktober 2019

„Es ist für mich einfach großartig zu sehen, dass die Leute sich so sehr über den Strom und das Licht freuen und auch, dass ich das Wissen, das ich erworben habe, angewendet habe. Das motiviert mich sehr.“ So beschreibt Paul Nyuoh aus Kamerun seine Erfahrungen im Projekt „Water is light“. Paul hat selbstständig Kleinstwasserkraftwerke in seinem Heimatdorf gebaut, nachdem er 2017 an einer Schulung durch Ingenieure ohne Grenzen teilgenommen hatte. Zuvor gab es dort keinerlei Stromversorgung.

Geflüchtete und Ehrenamtliche bauen zusammen Windräder

25. September 2019

„Wir müssen den Wind benutzen und die Sonne“ sagt Adriatik, der in Albanien im Wasserkraftwerk arbeitete und bereits an zwei Sprach- und Technikworkshops teilnahm. Seit 2015, als die Anzahl der nach Deutschland einreisenden Geflüchteten enorm anstieg, unterstützen unsere Ehrenamtlichen Geflüchtete mit einem Angebot aus Workshops zu technischer Fachsprache und praktischer Anwendung – im Rahmen unseres Programms „Integration Heißt Gemeinsam – Vielfalt. Sprache. Technik.“

Wir machen Schule!

18. September 2019

Am 20. September 2019 ist Weltkindertag

Der diesjährige Weltkindertag steht unter dem Motto. „Wir Kinder haben Rechte!“ – denn 2019 ist auch Kinderrechtsjahr: vor genau 30 Jahren trat die UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Kindern in Kraft.

Wir bauen zusammen Zisternen in Tansania

10. September 2019

Nicht nur Theofilida Joas, die im Video erzählt, wie ihr Leben durch die Regenwasserzisterne verändert wurde, hat von dem gemeinsamen Bau von Zisternen profitiert. Seit 2008 bauen wir zusammen mit der tansanischen Nichtregierungsorganisation MAVUNO Regenwasserzisternen in ländlichen Gebieten Tansanias. Im Zuge dieser Kooperation entstanden bisher über 230 Wassertanks.