#WirBauenZusammen
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Wir Bauen* Zusammen

  • * Infrastruktur für Schulen
  • * Wasser- und Sanitäranlagen
  • * Brücken zwischen Kulturen

Wir bauen zusammen...

…und zwar auf gleicher Augenhöhe, gemeinsam mit Partnern im Inland wie im Ausland. Wir – größtenteils ehrenamtlich Engagierte – bauen Infrastruktur für Schulen, Wasser- und Sanitäranlagen, Brücken zwischen Kulturen und vieles mehr.

Wir wollen noch aktiver werden, mehr Menschen erreichen und – gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort – mit angepassten Technologien Lebensbedingungen verbessern.

Wir sind unabhängig von großen Geldgebern und wollen es auch bleiben. JETZT SPENDEN – und dafür sorgen, dass wir weiter zusammen bauen!

Aktuelles

Update vom Gesundheitszentrum in Kako, Uganda

25. Februar 2021

Bei der Sanierung des Gesundheitszentrums in Kako haben wir trotz Pandemie weitere Fortschritte erzielt. Am 22. Oktober 2020 gab es eine Vorabnahme durch den District Health Officer von Masaka, Dr. Stuart Musisi. Die Behörde erteilte die Betriebserlaubnis. Währenddessen wurden in Deutschland medizinische Geräte als Sachspenden gesammelt.

Corona-bedingt gibt es aktuell erhebliche Einschränkungen, welche die Aktivitäten vor Ort sehr erschweren. Zusätzlich ist die Lage nach den Präsidentschaftswahlen angespannt. Diese Rahmenbedingungen führen auch zu erheblichen Einschränkungen bei den Behörden, wie z.B. dem Zoll, der für die Einfuhr der medizinischen Geräte gebraucht wird.

Die gesammelten medizinischen Geräte werden zurzeit in einem 40-Fuß-Container seetüchtig für den Transport nach Uganda verpackt. Aufgrund der Unsicherheiten vor Ort wird der Transport noch zurückgehalten, bis eine reibungslose Anlieferung gewährleistet werden kann.

Über den Bischof der Katholischen Kirche in Masaka haben wir jetzt Unterstützung für die Krankenhauseinrichtung bekommen. Ein fachlich qualifizierter Mitarbeiter wurde abgestellt, um eine detaillierte Einrichtungsplanung sowie die erforderlichen Hygienekonzepte für den Betrieb zu erstellen.

Am Hauptgebäude müssen noch Restarbeiten ausgeführt werden, welche zwar schon beauftragt wurden, aber aufgrund der regionalen Situation – die Corona-Pandemie und die angespannte politische Lage – nicht umgesetzt werden können, wie bspw. die Sanierung des Hochtanks für die Wasserversorgung sowie das Abwassersystem und die Errichtung eines Verbrennungsofens für medizinische Abfälle.

Für die nächste Phase – Unterkünfte für Personal und Arzt – sind die Architektenpläne erstellt und wir haben schon mit der Ausführungsplanung begonnen. Außerdem bereiten wir die Weiterbildung des medizinischen Personals vor. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Vorbereitungen und hoffen, dass die Situation vor Ort bald wieder einen normalen Ablauf ermöglicht.

Die Weiterbildung des medizinischen Personals wird unterstützt durch das GIZ Förderprogramm „Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit“. Beauftragt wird es durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie mitfinanziert durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS).

Wir bedanken uns herzlich bei allen Förderern und Spender*innen.

Mehr zum Projekt: https://ingenieure-ohne-grenzen.org/de/projekte/uga-iog10

Weitere Projekte

Rekordbeteiligung bei der Ingenieure-ohne-Grenzen-Challenge

18. Februar 2021

Bei der diesjährigen Ingenieure-ohne-Grenzen-Challenge gab es mit 1200 Studierenden von 9 Hochschulen mehr Teilnehmer als je zuvor. Die große Abschlussveranstaltung fand am 16. Februar online statt.

Schüler*innen der Chambala Schools in Malawi lernen Masken und Menstruationsbinden zu nähen

11. Februar 2021

Seit 2014 begleiten wir die Chambala Primary and Secondary Schools in Chikosi, Malawi, an denen über 1000 Schüler*innen unterrichtet werden. 2016 bauten wir einen Brunnen, der durch das lokale Wasserkomitee instand gehalten wird. Außerdem statteten wir die Räume der Lehrer*innen mit Solarstrom aus, damit sie in den Abendstunden den Unterricht für den nächsten Tag vorbereiten können. Zukünftig möchten wir zusätzliche Toiletten und Waschräume bauen sowie weitere Teile der Schule mit Solarstrom ausstatten. Der Bau war für Mai/Juni 2020 geplant – die Corona-Pandemie machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung und momentan warten wir darauf, dass die Situation sich verbessert.

Der Zisternenbau an der Maki Secondary School in Tansania geht los

04. Februar 2021

An der Maki Secondary School in Tansania begann im Februar letzten Jahres im Rahmen des Projektes „Bildung durch Anschluss – Anschluss durch Bildung“ die Planung eines Wasserversorgungssystems. Die letzten Messungen, die wir für die Bauplanungen der Zisterne benötigten, konnten wir noch vor Ort durchführen, bevor die Corona-Pandemie Tansania erreichte. Seitdem stehen wir via Videotelefonie mit unserer lokalen Partnerorganisation, der Kilimanjaro Childlight Foundation, in engem Kontakt.

Solarthermische Wasserdesinfektionsanlagen werden in weiteren Regionen entstehen

28. Januar 2021

Im Januar und Februar vor einem Jahr waren unsere Ehrenamtlichen in Tansania. Dort führten sie zunächst eine Wartung von zwei unserer Anlagen zur solaren Wasserdesinfektion durch, die 2017 in Mwanga im Rahmen des Projektes Solarthermische Wasserdesinfektionsanlage zusammen mit unserem Partner Kilimanjaro Childlight Foundation gebaut worden waren. Dabei ließen sie auch technische Verbesserungen einfließen. Darüber hinaus wurden im Nachbarort Kidia vier neue Anlagen gebaut und in Betrieb genommen.

Neues Wassersystem für die Dörfer Chainpur und Tinkhopre in Nepal

21. Januar 2021

Seit Oktober letzten Jahres arbeiten wir zusammen mit der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (IFRC) und unserem lokalen Partner, der Nepal Red Cross Society (NRCS), am Wiederaufbau der Wasserversorgung der Region Sindhuli, südöstlich der Hauptstadt Kathmandu.

Training für nepalesische Frauen: Menstruationsbinden herstellen und eigene Firmen gründen

14. Januar 2021

In Nepal sind Menstruationsprodukte seit März 2020 zur Mangelware geworden. Größtenteils werden sie aus Indien importiert, doch der Handel zwischen beiden Ländern ist aufgrund der Corona-Pandemie zurzeit stark eingeschränkt. Außerdem ist der Vertrieb innerhalb Nepals durch die pandemiebedingten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit stark zurückgegangen. Als Folge erhöhten sich die Preise massiv. Das stellt vor allem arme Frauen, die die höheren Preise für Menstruationsprodukte nicht zahlen können, vor existentielle Herausforderungen. Ohne diese Produkte können sie an einigen Tagen im Monat ihr Zuhause nicht verlassen und auch keiner Arbeit nachgehen.

Der Bau von Trockentrenntoiletten in Sierra Leone geht weiter!

07. Januar 2021

Vor genau einem Jahr, Anfang Januar 2020, reisten wir nach Makali in Sierra Leone. Nahe der örtlichen Schule hatten wir 2018 Trockentrenntoiletten gebaut und wollten nun herausfinden, ob die Toiletten von den Dorfbewohner*innen und Schüler*innen gut angenommen werden. Zum Glück stellte sich heraus, dass große Zufriedenheit herrscht. Außerdem konnten wir zum ersten Mal zusammen mit unserem Projektpartner MADAM die Toiletten entleeren und den Kompost befüllen. Aufgrund des Erfolgs entschieden wir uns gemeinsam, Trockentrenntoiletten an drei weiteren Schulen der Region zu bauen.

Weitere Unterkünfte für sehbeeinträchtigte Schüler*innen und Lehrer*innen

22. Dezember 2020

Am Iganga Center for the Blind, das Teil der Bishop Willis Demonstration Primary School in Uganda ist, haben 72 sehbeeinträchtigte Schüler*innen die Möglichkeit, eine Schulbildung zu bekommen. Es gibt einen Braille-Raum, in dem sie lernen können, mit Blindenschrift zu lesen und zu schreiben. Außerdem werden sie durch zwei sehbeeinträchtigte Lehrer*innen begleitet, die nicht nur schulisches Wissen vermitteln, sondern auch für sie da sind und sie bei den täglichen Herausforderungen begleiten und unterstützen.

Zum vierten Advent stellen wir vor: Charles Bahati, MAVUNO Projekts, Tansania

19. Dezember 2020

In unseren Projekten im Programm „Grundversorgung für Schulen“ arbeiten wir häufig über mehrere Jahre mit den Menschen vor Ort zusammen. Oft entwickeln sich dadurch besonders herzliche Beziehungen, die über die reine Kooperation im Projekt hinausgehen. Einige dieser Menschen möchten wir Euch in dieser Adventszeit hier vorstellen.

Verbesserte Schulräume sowie Sanitäranlagen für die Early Bird Grundschule in Wanga, Kenia

17. Dezember 2020

Das Dorf Wanga liegt in der infrastrukturell benachteiligten ländlichen Region von Homa Bay in direkter Nähe zum Viktoriasee. Die Bevölkerung gehört zum überwiegenden Teil den Ethnien der Luo und Abasuba an. Ein großer Teil der Bewohner*innen lebt in Armut. Nur die wenigsten von ihnen haben Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen. Als Folge verbreiten sich Infektionskrankheiten.

Zum dritten Adventswochenende ein Interview mit Paul Kitamirike an der Iganga Center for the Blind

12. Dezember 2020

In unseren Projekten im Programm „Grundversorgung für Schulen“ arbeiten wir häufig über mehrere Jahre mit den Menschen vor Ort zusammen. Oft entwickeln sich dadurch besonders herzliche Beziehungen, die über die reine Kooperation im Projekt hinausgehen. Einige dieser Menschen möchten wir Euch in dieser Adventszeit hier vorstellen.

Wasser für ein Gesundheitsforschungszentrum in Usbekistan

10. Dezember 2020

Die Region Karakalpakstan im Westen Usbekistans leidet noch heute stark unter den Umweltsünden der Sowjetära. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Stalin beschlossen, dort in großem Stile Baumwolle anzubauen. Damit der enorme Wasserbedarf des Baumwollanbaus abgedeckt werden konnte, bauten sowjetische Ingenieur*innen und Arbeiter*innen unzählige Bewässerungskanäle, die insgesamt tausende Kilometer weit reichten und sich aus den Flüssen Amudarja und Syrdarja speisten. Beide Flüsse mündeten in den Aralsee, der als Folge dessen austrocknete und in kleinere Teile zerfiel. Die Landwirtschaft um den See sowie die Fischerei gingen zugrunde. Mittlerweile ist die gesamte Region großflächig ausgetrocknet.

Zum zweiten Adventswochenende: Wir stellen Euch Talent, Bauleitungsassistent der Rising Star Schule, vor

05. Dezember 2020

In unseren Projekten im Programm „Grundversorgung für Schulen“ arbeiten wir häufig über mehrere Jahre mit den Menschen vor Ort zusammen. Oft entwickeln sich dadurch besonders herzliche Beziehungen, die über die reine Kooperation im Projekt hinausgehen. Einige dieser Menschen möchten wir Euch in dieser Adventszeit hier vorstellen. Den Anfang macht ein Arbeiter aus unserem Projekt „Initiative Rising Star – Schulgebäude für Hopley“.

Toiletten und Waschräume für die Schüler*innen der Divine Mercy High School

03. Dezember 2020

Die Divine Mercy High School liegt in der Nähe von Kyotera im Südwesten Ugandas. Die Schule, die normalerweise von etwa 350 Schüler*innen besucht wird, bemüht sich, Kindern und Jugendlichen aus armen Familien – viele davon haben ihre Eltern durch AIDS verloren – den Schulbesuch zu ermöglichen. Ein Großteil der Schüler*innen lebt im einfachen Internat auf dem Schulgelände, da sie ansonsten täglich lange Strecken zurücklegen und viel Geld für die Fahrten ausgeben müsste.

Die biologische Vielfalt Nepals Wälder schützen

19. November 2020

Bei der diesjährigen Ingenieure-ohne-Grenzen-Challenge geht es ganz anders zu als in den Jahren zuvor. Dieses Mal muss alles digital koordiniert und durchgeführt werden: von der Zusammenarbeit der Studierenden bei der Ideenentwicklung über die Produktion der Videos zur Darstellung der Erfindungen, bis hin zu dem Voten und der Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung am 16.02.2021.

Vorbereitungen für den Zisternenbau laufen heiß!

12. November 2020

Unser Projekt „Wasser für Nyamache“ ist wegen der Corona-Pandemie zwischenzeitlich fast zum Erliegen gekommen. Der Lockdown in Kenia wurde streng durchgesetzt und war umfassender als in Deutschland. Deshalb konnten wir nicht wie ursprünglich geplant nach Nyamache reisen und somit auch nicht vor Ort an dem Projekt weiterarbeiten.

Neues “Rural Renewable Energy Training Center” wird eingerichtet

05. November 2020

Im Rahmen unseres Projektes „Establishing Energy Education in Indonesia” (Energie-Bildung in Indonesien etablieren) bauen wir gemeinsam mit der Universität Kristen Immanuel (UKRIM) und Daniel Pianka von CFI in der Stadt Yogyakarta ein neues Trainingscenter für erneuerbare Energien. Letzte Woche wurde sie eingerichtet und mit Regalen, Schränken, Tischen und Stühlen versehen. Derzeit suchen wir zusammen mit der UKRIM die passenden Laborgeräte und Teststände aus, die wir dank der Deutschen Botschaft in Jakarta bereits besorgen können.

Bauen für Bildung

29. Oktober 2020

In unserer Gesellschaft hegen und pflegen wir den Titel Ingenieur*in. Wir schauen stolz auf allerlei technische Erfolge. Ingenieur*innen sind international begehrt und werden national fast genauso bewundert wie Mediziner*innen oder Jurist*innen. Auch in anderen Ländern bedeutet dieser Bildungsabschluss soziale Anerkennung.

Medizinische Geräte für das Gesundheitszentrum in Uganda

22. Oktober 2020

Das Gesundheitszentrum in Kako, Uganda, kann schon bald wieder in Betrieb gehen! Jahre lang stand es leer und befand sich in einem desolaten Zustand. Seit etwa einem Jahr sanieren wir es. Auch wenn es wegen der Corona-Pandemie zu Verzögerungen kam, stehen wir nun dank der lokalen Arbeiter, die trotz der Corona-bedingten Einschränkungen fleißig weitergebaut haben, kurz vor der Fertigstellung des Hauptgebäudes. Im neuen Jahr werden auch Rollstühle, Liegen, Computer und andere medizinische Geräte in Kako ankommen!

Wasserdesinfektion durch Solarenergie wird trotz Corona weiterentwickelt

15. Oktober 2020

Der Zugang zu sicherem Wasser ist seit 2010 weltweit als Menschenrecht anerkannt. Doch verunreinigtes Wasser stellt in weiten Teilen der Welt nach wie vor ein großes Problem für die Gesundheit der lokalen Bevölkerung dar. Deswegen entwickeln wir SoWaDi.

Sauberes Wasser für von Erdbeben betroffene Dörfer in Nepal

13. Oktober 2020

2015 erschütterten schwere Erdbeben das Land, das für seine hohen Berge bekannt ist. Noch immer sind die Folgen der Erdbeben zu spüren – damals wurden ganze Dörfer zerstört. An vielen Orten kommt der Wiederaufbau nur langsam voran, bspw. in der Region Sindhuli, südöstlich der Hauptstadt Kathmandu. Zusammen mit der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (IFRC) unterstützen wir unseren lokalen Partner, die Nepal Red Cross Society (NRCS), mit unserer technischen Expertise beim Wideraufbau der Versorgung mit sauberem Wasser in dieser Region.

Mit neuen Schulgebäuden schaffen wir Raum für Bildung

01. Oktober 2020

Stellt Euch vor, Euer Kind sitzt in der heißen Mittagssonne auf dem Boden, vor einer aufgestellten Tafel. Stellt Euch vor, so sähe der tägliche Unterricht für Euer Kind, seine Ausbildung aus.

Die Möbel-Produktion für die Rising-Star-Schule ist angelaufen

24. September 2020

Seit vier Jahren bauen wir etappenweise die Rising-Star-Schule in Hopley, einer Siedlung im Süden von Harare, die 2005 nach politisch motivierten Zwangsumsiedlungen entstanden ist. Momentan können hier 600 Schüler*innen unterrichtet werden – in den weiteren vier Klassenräumen, die gerade gebaut und für die Möbel hergestellt werden, sollen etwa 200 weitere Schüler*innen Platz finden.

Geflüchtete mit technischen Berufen bauen solarbetriebene Powerbanks

17. September 2020

Wir möchten dazu beitragen, geflüchteten Menschen in Deutschland neue Perspektiven zu eröffnen. In unseren Workshops, die in verschiedenen Städten Deutschlands stattfinden, vermitteln wir technisches Fachvokabular und wenden es dort, beispielsweise beim Bau einer solarbetriebenen Powerbank, gemeinsam an.

Gemeinsam mit unserem tansanischen Partner MAVUNO verbessern wir Bildungschancen für Mädchen und junge Frauen

10. September 2020

Bereits 2016 öffneten sich zum ersten Mal die Tore der MAVUNO Girls Modal Secondary School. An dieser Schule lernen Schülerinnen der Karagwe und Kyerwa Distrikte, die beide im Nordwesten Tansanias liegen, auf hohem Niveau – die Testergebnisse der Schülerinnen waren im letzten Jahr die höchsten der ganzen Region. Etwa die Hälfte der etwa 330 Schülerinnen kommt aus armen Familien. Viele haben ihre Eltern verloren. Diese Mädchen und jungen Frauen können dank eines Stipendiums gratis an diesem Internat einen Schulabschluss (vergleichbar mit einem Realschulabschluss) erwerben.

Solarstrom für ein Gesundheitszentrum im Kaffee- und Bananenanbau-Gebiet im Westen Kameruns

03. September 2020

Am Rande des tropischen Regenwaldes liegt die Kleinstadt Fondjomékwet. Die Mehrheit der etwa 10.000 Einwohner*innen arbeitet auf den Kaffee- und Bananenplantagen der Region. Bei dieser schweren, körperlichen Arbeit kommt es häufig zu Unfällen, auch Schlangenbisse kommen vor. Ein kleines Gesundheitszentrum versorgt die Bauern medizinisch. Da aber die städtische Stromversorgung starke Spannungsschwankungen aufweist und auch oft ausfällt, kann bspw. kein Serum gegen Schlangenbisse aufbewahrt werden, da die Kühlkette nicht gewährleistet werden kann. Auch andere Medikamente leiden unter den häufigen Stromausfällen. Zusätzlich verschleißen die medizinischen Geräte, die am Strom angeschlossen sind, sehr schnell, da die Spannungsspitzen ihnen zusetzen. Die nächste Möglichkeit der medizinischen Versorgung ist in der 50 km entfernten Stadt Bafoussam. Während es in den trockenen Monaten innerhalb mehrerer Stunden zu erreichen ist, sind die Straßen in der Regenzeit im März und von Juni bis September nur schwer passierbar, geschweige denn mit einem Auto befahrbar.

Bauen für Bildung – Sanitärversorgung und Hygiene für Schulen

27. August 2020

Jeder „muss“ mal! Ihr kennt vielleicht die Behauptung, wir verbringen bis zu drei Jahren unseres Lebens auf dem Töpfchen. Dabei können einige Bemühungen angestrebt werden, um diese Zeit möglichst angenehm zu machen. Dazu gehört eine Wasserspülung, wie auch ein beheizter und beleuchteter Raum sowie ein Schloss oder Riegel an der Tür. Für uns sind das Mindestanforderungen. Aber die Realität sieht für die meisten Menschen auf dieser Erde anders aus: Sie müssen sich mit einem Loch in der Erde oder einem Busch begnügen.

Wasser für eine Schule am Fuß des Kilimandscharos

20. August 2020

Stellt Euch vor, Ihr hättet zu Eurer Schulzeit jeden Morgen einen einstündigen Umweg machen müssen, um für die Schule Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen und Putzen mitzubringen. Unvorstellbar? Nicht so für die Kinder der Maki-Secondary-School in Mashati, Tansania, am Fuß des Kilimandscharos.

Endspurt: Unser Gesundheitszentrum in Kako, Uganda wird demnächst fertig!

13. August 2020

Die Corona-Pandemie beeinflusst sehr stark das Leben in Uganda: Neben nächtlichen Ausgangssperren ist auch der Straßenverkehr in dem afrikanischen Land weiterhin eingeschränkt, was große Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen vor Ort hat.

Sauberes Wasser für Massarankissidou

06. August 2020

Während des Baus eines neuen Wassersystems in Massarankissidou, das im Süden von Guinea, etwa 60 km von der Stadt Macenta und weitab jeder befestigten Straße liegt, lernen die Bewohner*innen der Region, wie sie weitere Dörfer mit sauberem Wasser versorgen können. Das schützt vor Krankheiten und ermöglicht den Kindern der Region, mehr Zeit für die Schule aufzuwenden.

Bauen für Bildung – Strom für Schulen

30. Juli 2020

Wozu brauchen Schulen Strom? Kreide und Tafel funktionieren schließlich auch ohne. Doch Strom und Licht können die Bildungschancen verbessern.

Masken und Hygieneschulungen gegen eine Ausbreitung von COVID-19

17. Juli 2020

Das Coronavirus hat mittlerweile auch den afrikanischen Kontinent erreicht. Hier sind gerade die ländlichen Regionen, die oft über keine ausreichend medizinische und sanitäre Versorgung verfügen, besonders gefährdet. Wegen des Virus zieht es viele Stadtbewohner zu ihren Familien aufs Land, was die Verbreitungsgefahr dort erheblich erhöht.

Die Zeit des Lockdowns nutzen, um den Bau vorzubereiten

09. Juli 2020

„Wir sind sehr gespannt auf die letzten Angebote” berichtete Frank Kakeeto in unserer Telefonkonferenz über Skype. Frank leitet das von uns finanzierte Team aus lokalen Ingenieuren für die Vorbereitung und Planung des Projektes „Girls‘ Sanitation – Neubau der Mädchen-Toiletten und Waschräume“. Mehr zu diesem Projekt an der Divine Mercy High School in Kyotera, Uganda findet Ihr hier.

Hunderttausend Liter für Ahakatuntu

02. Juli 2020

Auch in Tansania stehen unsere Baustellen nicht still. Gerade wurden die Arbeiten an einem weiteren 100.000-Liter-Tank im Dorf Ahakatuntu im Distrikt Karagwe begonnen. Die Zisterne wird für etwa 1400 Menschen die Versorgung mit Wasser sicherstellen. Da vor Ort keine Möglichkeiten zum Auffangen von Wasser bestehen und keine Quelle vorhanden ist, soll von einer zentralen Stelle Wasser über Leitungen nach Ahakatuntu gepumpt werden.

Trotz Corona-Pandemie und Überschwemmungen gehen die Vorbereitungen für den Ausbau der Wasserversorgung weiter

30. Juni 2020

Trotz Corona-Pandemie und Überschwemmungen gehen die Vorbereitungen für den Ausbau der Wasserversorgung weiter

Mit erneuerbaren Energien abgelegene Inseln versorgen

25. Juni 2020

Das lernen Studierende jetzt online und schon bald im neuen Trainingszentrum in Yogyakarta.

Pünktlich zum Schulanfang ist das Händewaschen möglich

18. Juni 2020

In der Grundschule in Balanka, Togo können pünktlich zum Schulanfang die Schüler*innen nun endlich ihre Hände waschen – was besonders während der Corona-Pandemie lebenswichtig sein kann. 

Wissenstransfer zahlt sich aus

11. Juni 2020

Seit vier Jahren bauen wir die Rising-Star-Schule in Hopley, einer Siedlung im Süden von Harare, die 2005 nach politisch motivierten Zwangsumsiedlungen entstanden ist. Die Siedlung ist als eine der ärmsten in ganz Simbabwe bekannt. Eine gute Bildung, so sehen es die Schüler*innen und ihre Familien, ermöglicht den Ausbruch aus dieser Armut.

Bauen für Bildung

04. Juni 2020

Grundversorgung für Schulen – Wasser.

Egal, ob man leise "Happy Birthday" singt, murmelnd von 1 bis 20 zählt oder eine 20-Sekunden-Sanduhr mit sich herumträgt - das Händewaschen hat in den letzten Monaten weltweit an Aufmerksamkeit gewonnen und wird nun – soweit es möglich ist –  mit großer Sorgfalt durchgeführt und beworben. Will man eine globale Pandemie eindämmen, scheint man um die hygienische Wassernutzung nicht herumzukommen. Gut, dass hierzulande sauberes Wasser aus der Leitung kommt und genügend Waschmöglichkeiten vorhanden sind. In manchen Teilen der Erde sieht das jedoch anders aus.

Zisternen für die Kleinbauern der Kooperative „Seeds of Life“

14. Mai 2020

Der Bezirk Laikipia liegt in der Provinz Rift Valley im Herzen von Kenia. Hier leben die Menschen fast ausschließlich von der Landwirtschaft: Als Kleinbauern betreiben sie Viehzucht und bauen Gemüse und Getreide an – größtenteils für den eigenen Bedarf. Überschüsse werden auf dem Markt verkauft.

Warmes Wasser für die Mufindi Girls Secondary School in Tansania

07. Mai 2020

Auch in Tansania wird es kalt, vor Allem in den Monaten Mai bis September. In Mafinga, einer Stadt im Hochland auf fast 2 000 Meter mit mäßigem Klima, befindet sich die Mufindi Girls Secondary School.

Verbesserung der Wasserversorgung an einer Primary School in Uganda

30. April 2020

#WirBauenWeiter: Ehrentamtliche unserer Regionalgruppe Darmstadt arbeiten trotz Corona digital weiter an ihrem Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung an der Sittankya Primary School im Mukono District, Uganda. 

Stromversorgung für Gesundheitszentren

16. April 2020

Warum der  Ausbau von erneuerbaren Energien auf Sumba, Indonesien so wichtig ist

„Sumba ist eine aufregende Insel“ findet Valerie Pabst, Ehrenamtliche bei Ingenieure ohne Grenzen. „Die ursprüngliche Kultur ist noch sehr stark spürbar. Offiziell sind die meisten Bewohner Christen, viele Menschen zelebrieren aber auch noch die lokale Marapu-Religion. Wasserbüffel sind der wichtigste Besitz. Bei Hochzeiten und Beerdigungen werden sie geopfert und das Fleisch an die Anwesenden verteilt. Männer tragen Macheten und manche reiten auf Pferden, um von Ort zu Ort zu kommen. Die Häuser sind aus Bambus gebaut und die Dächer ragen hoch in den Himmel.“ Valerie erinnert sich gerne an ihre Reise dorthin im Juni 2019. 

Ruanda Genozid Gedenktag

06. April 2020

Momentan denken wir alle an die wachsenden Zahlen der Toten und die kritischer werdende Situation weltweit. Uns wird zunehmend bewusster, wie traumatisch der Tod vieler Menschen in kürzester Zeit für eine Gesellschaft ist. Außerdem wird uns etwas klarer, was es bedeutet, um sein eigenes Leben oder das der Mitmenschen zu bangen.

Bau des Gesundheitszentrums geht weiter!

02. April 2020

In den momentanen Zeiten der Corona-Krise merken wir, wie wichtig schnelle medizinische Versorgung vor Ort ist. Leider ist dies nicht in allen Teilen der Welt gegeben. Daher ist es gerade jetzt umso wichtiger, dass es bei unserem Bauprojekt in Uganda weitergeht. Das Gesundheitszentrum in Kako soll den armen Gemeinden rund um Masaka und Kalungu so schnell wie möglich wieder eine Gesundheitsversorgung bieten. Eine, die sich diese Menschen auch leisten können. 

Weltwassertag – Jede*r hat einen Beitrag zu leisten

21. Mrz 2020

Am Sonntag, den 22. März, ist Weltwassertag. Gerade jetzt, angesichts der weltweiten Corona-Pandemie, ist Wasser besonders wichtig. Denn: Die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen oder andere Hygiene-Maßnahmen durchzuführen, kann Leben retten! 

Die Corona-Pandemie - Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

19. Mrz 2020

Auch bei uns hat die Corona-Pandemie weitreichende Auswirkungen. 

SoWaDi: Wasserdesinfektion mit Solarenergie

15. Januar 2020

Sauberes Wasser „aus der Wand“ ist für uns so selbstverständlich, dass wir fast nie darüber nachdenken. In vielen Regionen der Welt müssen die Menschen aber mit verunreinigtem Wasser leben. Häufig ist es mikrobiologisch belastet (z. B. mit Kolibakterien) und kann nicht unbehandelt getrunken werden. Zumeist wird das Wasser abgekocht, was zum Verbrauch von Holz und zu Gesundheitsbelastungen durch Rauch führt. Wir entwickeln daher im Forschungsprojekt „SoWaDi“ (Solarthermische Wasserdesinfektion) eine Anlage, mit der Wasser durch Solarenergie erhitzt und desinfiziert wird.

Water for Social Peace

04. Dezember 2019

»Ich kenne Menschen, die jeden Tag eine Menge Ressourcen und Geld verschwenden … Und ich kenne Menschen, die genau diese Hilfe benötigen. Wie kann ich abends einschlafen, ohne etwas zu machen? Ich will niemanden dazu bringen, sich schuldig zu fühlen, aber ich möchte die beiden Welten verbinden.« —Issa Nypahaga, Gründer von Hope International for Tikar People (HITIP)

Wir bauen Trockentrenntoiletten in Sierra Leone

20. November 2019

Auf die Toilette gehen – was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, bleibt 40% der Weltbevölkerung verwehrt. Die Folgen sind Krankheiten und eine hohe Sterblichkeitsrate. 

Wasserversorgung für eine Schule in Ruanda

12. November 2019

Shams Osman, Markus Schröder und Dr. Patrick Fekete aus unserer Berliner Regionalgruppe waren im August in Karambi, Ruanda. Im Interview erzählen sie von ihrer Reise, ihrem Projekt und seinen Herausforderungen.

Zusammen bauen wir erdbebensichere Häuser aus Naturstein

30. Oktober 2019

Mai 2015: Ein schweres Erdbeben erschüttert weite Teile Nepals. Auch das Dorf Lurpung, das sich etwa 45 km südöstlich von Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, befindet, war betroffen. Zu diesem Zeitpunkt planten wir bereits in dieser Gegend ein Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung.

Am 15. Oktober ist Welthändewaschtag!

16. Oktober 2019

Händewaschen ist wichtig, das weiß jedes Kind. Vor dem Essen, nach dem Besuch der Toilette, nach Kontakt mit Kranken und Tieren waschen wir uns ganz selbstverständlich die Hände. Anlässlich des Welthändewaschtags wollen wir an die Regionen auf der Welt erinnern, in der das Händewaschen nicht selbstverständlich ist – einfach, weil es kein sauberes Wasser gibt. Denn 47% der Weltbevölkerung haben keine Möglichkeit, sich die Hände zu waschen.

Gesundheitsversorgung für alle in Kako, Uganda!

09. Oktober 2019

Der Arzt Dr. Sebastian Kyewalyanga gründete 1951 ein kleines Gesundheitszentrum in seinem Heimatdorf Kako in Uganda. Damit hatten über 7000 Menschen Zugang zu medizinischer Grundversorgung. In den 1980er Jahren führte sein Sohn die Arbeit fort, bis er erkrankte und das Gesundheitszentrum 2005 schließen musste.

Water is light: Strom aus Wasserkraft

02. Oktober 2019

„Es ist für mich einfach großartig zu sehen, dass die Leute sich so sehr über den Strom und das Licht freuen und auch, dass ich das Wissen, das ich erworben habe, angewendet habe. Das motiviert mich sehr.“ So beschreibt Paul Nyuoh aus Kamerun seine Erfahrungen im Projekt „Water is light“. Paul hat selbstständig Kleinstwasserkraftwerke in seinem Heimatdorf gebaut, nachdem er 2017 an einer Schulung durch Ingenieure ohne Grenzen teilgenommen hatte. Zuvor gab es dort keinerlei Stromversorgung.

Geflüchtete und Ehrenamtliche bauen zusammen Windräder

25. September 2019

„Wir müssen den Wind benutzen und die Sonne“ sagt Adriatik, der in Albanien im Wasserkraftwerk arbeitete und bereits an zwei Sprach- und Technikworkshops teilnahm. Seit 2015, als die Anzahl der nach Deutschland einreisenden Geflüchteten enorm anstieg, unterstützen unsere Ehrenamtlichen Geflüchtete mit einem Angebot aus Workshops zu technischer Fachsprache und praktischer Anwendung – im Rahmen unseres Programms „Integration Heißt Gemeinsam – Vielfalt. Sprache. Technik.“

Wir machen Schule!

18. September 2019

Am 20. September 2019 ist Weltkindertag

Der diesjährige Weltkindertag steht unter dem Motto. „Wir Kinder haben Rechte!“ – denn 2019 ist auch Kinderrechtsjahr: vor genau 30 Jahren trat die UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Kindern in Kraft.

Wir bauen zusammen Zisternen in Tansania

10. September 2019

Nicht nur Theofilida Joas, die im Video erzählt, wie ihr Leben durch die Regenwasserzisterne verändert wurde, hat von dem gemeinsamen Bau von Zisternen profitiert. Seit 2008 bauen wir zusammen mit der tansanischen Nichtregierungsorganisation MAVUNO Regenwasserzisternen in ländlichen Gebieten Tansanias. Im Zuge dieser Kooperation entstanden bisher über 230 Wassertanks.